Von Kantonsrat Walti Staub, Flaach

Ausgangslage

Das Zürcher Weinland umfasst im nördlichsten Teil des Kantons Zürich mit 20 Gemeinden, rund 33‘000 Einwohnerinnen und Einwohnern, 5 Alters- und Pflegeheimen (APH) und 4 Spitex-Organisationen. Die Zahl der Senioren im Zürcher Weinland wird in den kommenden Jahrzehnten enorm ansteigen. Diese demografische Entwicklung ist nicht nur aussergewöhnlich, sondern auch absehbar – und sie wird die Gemeinden sowie sämtliche Akteure im Alters- und Gesundheitsbereich massiv fordern.

Das Schweizerische Gesundheitsobservatorium (Obsan) untersucht und veröffentlicht im Auftrag von Bund und Kanton einen Bericht zum Nachwuchsbedarf an Pflege- und Betreuungspersonal im Kanton Zürich. Die Studie hat in den Jahren 2029 und 2024 aufgezeigt, dass im Zürcher Weinland im Bereich der stationären Pflegeplätze enormer Handlungsbedarf besteht. Der Gemeindepräsidentenverband des Bezirks Andelfingen (GPVA) hat zeitnah realisiert, dass „Altersversorgung“ nicht nur isoliert auf die stationären Pflegeplätze betrachtet werden kann. Nebst den stationären Angeboten müssen auch die ambulanten Angebote ebenso vertieft beobachtet werden. Daraus entstand das Projekt „älter werden im Weinland“.

Ziel: Aktiv, selbstbestimmt, gesund und zufrieden älter werden im Zürcher Weinland

Die übergeordnete Zielsetzung im Projekt verfolgt die „Sicherstellung der Pflege und Unterstützung der Seniorinnen und Senioren im Weinland.“ Dabei werden die Angebote und Kapazitäten der 5 Spitex-Organisationen und der 5 APH koordiniert gebündelt sowie die Sicherstellung eines breiten Einbezugs aller Beteiligten im Projekt sichergestellt. Entstanden ist die persönliche Beratungsstelle «Alter und Gesundheit im Weinland» in Marthalen, in Zusammenarbeit mit 18 Weinländer Gemeinden.

Das Älterwerden bringt neue Fragen, Entscheidungen und manchmal auch Unsicherheiten mit sich. Die Fachstelle unterstützt ältere Menschen, Angehörige und Fachpersonen im Weinland dabei, Orientierung zu finden, Lösungen zu entwickeln und den Alltag zu erleichtern. Individuell besprechen sie die persönlichen Bedürfnisse und dazu passende Möglichkeiten.

Das Zürcher Weinland ist eine Region, in der alle Einwohnerinnen und Einwohner bis ins hohe Alter am gesellschaftlichen Leben teilhaben können. Sie können ihren individuellen Bedürfnissen ein selbstbestimmtes, würdevolles Leben führen und in ihrer gewohnten Umgebung bleiben. Mit der Fachstelle Alter und Gesundheit Zürcher Weinland (FAWE) steht uns alle eine Dienstleistung zur Verfügung, welche uns gezielt und kompetent unterstützt, wenn die Kräfte nachlassen - bei bedarfsorientierten Wohnformen, medizinischen Leistungen sowie koordinierten Pflege-, Betreuungs-, Informations-, Beratungs- und Unterstützungsangeboten.

Position der FDP Bezirk Andelfingen

Die FDP des Bezirk Andelfingen begrüsst und unterstützt die Zusammenarbeit der Weinländer Gemeinden für die Bevölkerung im Weinland, wenn es um Fragen der Gesundheit oder um unsere Zukunft geht.

Work in Progress. Nachfolgende Info ist technisch und intern Dies ist ein Text ohne Bildelement. (Kann oben in «Typ» geändert werden.)

Fragen? Ich bin gerne für Sie da!