Die Freisinnigen des Bezirks Andelfingen konnten sich am Dienstagabend 31. Oktober 2006 im Gemeindesaal von Kleinandelfingen selbst ein Bild über die Kandidaten für die Kantonsratswahlen 2007 machen. Mit viel Engagement und politischer Leidenschaft präsentierten sich die Kantonsratskandidaten den Anwesenden. Die erfolgreiche und weit über die Parteigrenzen hinaus geschätzte Kantonsrätin Anita Simioni-Dahm (Andelfingen) wird für die Freisinnigen des Bezirks Andelfingen an vorderster Front in den Wahlkampf steigen – zur Zeit kämpft sie mit grossem Einsatz gegen die bildungsfeindliche Volksinitiative „Nur eine Fremdsprache an der Primarschule“.
Der zweitplatzierte Martin Farner (Oberstammheim) kann als Gemeindepräsident von Oberstammheim und als Präsident des Gemeindepräsidentenverbandes des Bezirks Andelfingen, auf eine langjährige politische Laufbahn zurückblicken. Er ist mit den Herausforderungen, die sich den Gemeinden des Weinlandes stellen, bestens vertraut und kann deren besondere Anliegen in Zürich mit Vernunft und Sachverstand vertreten.
Mit Andreas Knöpfli (Uhwiesen) wurde ein ausgewiesener Wirtschaftsvertreter nominiert, der sich als Managing Director Sun Microsystems (Schweiz) AG und Vize-Präsident der FDP Bezirk Andelfingen für die wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen schweizerischer Unternehmen und vor allem den KMU’s einsetzt. Ein gutes nachbarschaftliches Verhältnis mit Schaffhausen und mit Baden-Württemberg sei für den Kanton Zürich und den Bezirk Andelfingen von essentieller Bedeutung, ist doch insbesondere das deutsche Bundesland einer der Hauptabsatzmärkte der Schweiz.
Walter Staub (Flaach), Präsident der Oberstufenschulgemeinde Flaach und beruflich als Linienpilot der Swiss International Airlines tätig, sagt von sich selbst, dass er nicht rechts oder links stehe, sondern liberal und zukunftsorientiert nach vorne gehe. Der 39jährige viertplatzierte Kantonsratskandidat möchte sich an der Mitgestaltung einer zukunftsgerichteten Bildungslandschaft im Kanton Zürich beteiligen. Ein weiteres Hauptanliegen ist für den erfahrenen Piloten die Erhaltung des „Wirtschaftsmotors“ Flughafen Zürich: Nur mit guten Verbindungen ins Ausland kann das heimische Gewerbe unterstützt werden. In dieser Hinsicht will er seine Sachkenntnisse in die teilweise allzu emotional geführte Flughafenlärmdebatte einbringen, um objektiv vernünftige und vertretbare zukunftsgerichtete Lösungen zu erarbeiten.