FDP.Die Liberalen
Bezirkspartei Andelfingen
Bezirkspartei Andelfingen
08.01.2018

AZ Kolumne aus dem Kantonsrat 8.1.2017

Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, so beginnt eines der schönsten und beliebtesten Gedichte von Hermann Hesse. Der Beginn des neuen Jahres wird fast überall auf der Welt festlich und fröhlich begangen. Ein Moment auch gute Wünsche an nahe und ferne Verwandte und Freunde zu senden. Den Leserinnen und Leser dieser Kolumne zum Start des neuen Jahres im Zürcher Kantonsrat entbiete ich herzliche Glückwünsche für ein erfolgreiches Jahr bei bester Gesundheit. Allen, die in den nächsten Monaten in den Gemeindewahlen antreten, wünsche ich in erster Linie eine hohe Stimmbeteiligung. Die Ausübung des Stimm- und Wahlrechtes ist das wesentlichste Element unserer direkten Demokratie.

Im Weinland beginnt der politische Alltag  zur Bildung der Gemeinde Stammheim. Ein historischer Moment! Ich wünsche mir, dass die bis vor kurzem selbständigen Gemeinden rasch zusammenwachsen und dass sich in der Bevölkerung das Zugehörigkeitsgefühl, das bereits in gemeindeübergreifenden Aktivitäten und Vereinen besteht, verstärkt. Die Gemeinde Stammheim wird 2018 auch ein Thema im Kantonsrat sein.

Fragen, welche die Gemeinden betreffen, standen im Zentrum der ersten Sitzung des Kantonsrates. Der kantonale Ombudsmann steht auch für Gemeinden gegen einen finanziellen Beitrag zur Verfügung, wenn sie dies möchten. Das seit 2012 geltende Beitragsmodell führte dazu, dass die Gemeinden im Verhältnis zum Aufwand für Fälle aus den Gemeinden eindeutig zu hohe Gebühren entrichteten. Mit einem neuen, Fall bezogenen Modell wird die jährliche resultierende Quersubventio­nierung des Kantons durch die Ombudsgemeinden abgeschafft. Ein kleiner Schritt, aber in die richtige Richtung.

Das Theater für den Kanton Zürich ist eine unserer bedeutenden Kultureinrichtungen, bringt es doch als Wandertheater der Bevölkerung ausserhalb der grossen Städte Schauspielerlebnisse von bemerkenswerter Qualität. Davon habe ich mich während einiger Jahre als Mitglied des Vorstandes überzeugen können. Für die nächsten 4 Spielzeiten ab August 2018  wurde ein Kredit von knapp 14 Millionen bewilligt, wie von Regierungsrat und der Kommission für Bildung und Kultur vorgeschlagen. Ein erfolgreiches Theater braucht nicht nur eine professionelle Truppe, sondern auch eine zeitgemässe Bühnentechnik. Das Publikum von heute ist verwöhnt von Kino, TV und auch den grossen Häusern, welche mit ihrer Bühnentechnik Effekte hervorrufen können, welche den Erwartungen entsprechen. Für die Modernisierung wurde ein Betrag von 900‘000 Franken aus dem Lotteriefonds gesprochen. Somit beginnt das noch junge Jahr 2018 für die Kultur in unserem Kanton vielversprechend.